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      07.03.2016 - WSH Brief - Bargeld

      Foto: Bargeld

      Die Abschaffung des Bargeldes. Eine kritische Würdigung der möglichen politischen Motive und wirtschaftlichen Folgen

      Liebe Leserinnen und Leser,

      ein neues Gespenst geht in Europa um, die Idee von der Abschaffung des Bargeldes. Vor dem Hintergrund der Terrorismusbekämpfung wird sowohl von der Europäischen Zentralbank als auch von führenden Politikern zunächst die Abschaffung des 500-Euro-Scheins gefordert. Was sich allerdings hinter dieser möglicherweise auf den ersten Blick harmlosen Forderung verbirgt, ist eine extrem gefährliche Politik, die weitreichende Folgen haben wird. Zunächst muss es jeden verwundern, dass gerade der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, die Abschaffung des 500-Euro-Scheins zur Bekämpfung der Kriminalität bzw. des Terrorismus fordert. Wer die Verträge der Europäischen Union kennt, dem dürfte nicht entgangen sein, dass die Aufgaben der Europäischen Zentralbank auf die europäische Geldpolitik und hier vor allem auf die Stabilität des Preisniveaus begrenzt sind. Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung gehören ausdrücklich nicht zu den Aufgaben der Europäischen Zentralbank. Insofern verwundert es schon, dass Europas oberste Währungshüter, nachdem sie ihre Aufgabe bereits verfassungswidrig auf die Rettung maroder Staaten ausgeweitet haben, nun auch die Sicherheitspolitik als eine Kernaufgabe der EZB ansehen ...

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