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      21.09.2017 - WSH Brief - EZB

      Foto: Europäische Zentralbank

      Die Europäische Zentralbank unter Druck

      Liebe Leserinnen und Leser,

      inmitten des deutschen Wahlkampfes gerät, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, die Europäische Zentralbank vermehrt unter Druck. Das liegt zum einem an dem gegenwärtig vorherrschenden makroökonomischen Umfeld, und zum anderen ist es erneut das Bundesverfassungsgericht, das wieder einmal der Europäischen Zentralbank erhebliche Schwierigkeiten bereiten könnte.

      Bezüglich des makroökonomischen Umfeldes ist es hauptsächlich die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, die die Geldpolitik der EZB vermehrt konterkariert. Damit rückt eine baldige Rückführung der massiv expansiven Geldpolitik der EZB weiter in die Ferne. Der teure Euro reduziert die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Peripherieländer auf den Weltmärkten und könnte damit zu einer Eintrübung der sich bis jetzt abzeichnenden besseren konjunkturellen Situation in diesen Ländern führen. Würde jetzt die EZB beginnen, ihre geldpolitische Wende einzuleiten, so könnte sie, zusammen mit der Aufwertung, sehr schnell diese Länder wieder in ihrer gesamtwirtschaftlichen Stabilität gefährden ...

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