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      10.12.2015 - WSH Brief - Zentralbanken

      Foto: EZB

      Die Zentralbanken in der Zinsfalle

      Liebe Leserinnen und Leser,

      im Dezember stehen wieder einmal wichtige geldpolitische Entscheidungen an. Es wird (wieder einmal) erwartet, dass die US-Fed die Zinswende nun vollziehen wird, und sich von der Nullzinspolitik verabschieden wird. Gleichfalls hat Mario Draghi seine Ankündigungen zusätzlicher Liquiditätsspritzen wahr werden lassen und sowohl den Ankauf von Staatsanleihen im Rahmen des Quantitative Easings ausgeweitet als auch den Strafzins für Banken, welche ihre Guthaben bei der Zentralbank halten, erhöht. Wieder einmal starren die Finanzmärkte auf die Notenbanken. Allerdings waren die Finanzmärkte mit der Entscheidung der EZB weniger zufrieden, da sie entsprechend der Ankündigungen noch stärkere liquiditätszuführende Maßnahmen erwartet hatten.

      Grundsätzlich jedoch werden die Finanzmärkte augenblicklich nur von den Erwartungen über die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken getrieben. Deutlich ist das an der Entwicklung des DAX zu erkennen. Seit Draghi die Intensivierung der expansiven Geldpolitik angekündigt hat, kennt der DAX – ungeachtet der Volkswagenkrise und dem Rückgang der Exportgüternachfrage aufgrund einer schwächelnden chinesischen Konjunktur, welche noch im Spätsommer für eine deutliche Eintrübung der Stimmung sorgten, nur noch die Aufwärtsbewegung ...

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